Freitag, 4. März 2016

Episodenreview: Doubutsu Sentai Zyuohger Folge 03 - Ich kann nicht nach Hause, auch wenn ich es will.


Die suche nach den Symbolen der Könige geht weiter, doch als Yamato davon lernt das es Amu als nicht so wichtig erachtet nach Zyuland zurück zu kehren, setzt er alles daran dieses zu ändern. Doch unbemerkt von allem braut sich bereits die nächste Bedrohung für die Zyuohger an.


Wie auch schon letzte Woche geht es in dieser Folge primär darum die Beziehung zwischen Yamato und einem der Zyuman zu Ergründen. In diesem Fall seine Beziehung zu Amu und wie beide damit umgehen das die Zyuman nicht wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Was ich an diesem doch schon öfter in Sentai genutzten Trope so erfrischend fand war das Amu kein großes Drama drum gemacht hat. Stattdessen sieht sie ihre Situation als etwas das sie erstmal nicht ändern kann und sich lieber darauf Konzentriert sich an ihr neues Leben auf der Erde zu gewöhnen.
Besonders bietet dies einen guten Kontrast zu Yamato dessen Bindung zum Reich der Zyuman immer stärker wird. Wie auch die Zyuman bildet er in dieser Folge eine besondere Fähigkeit aus, die sein Tier reflektiert. Diese neue Fähigkeit weit sehen zu können wird auch gleich dazu genutzt um ein Pärchen auszuspionieren welches einen Stein bei sich trägt, welcher sich als weiteres Cube Animal, Cube Kirin herausstellt. Man hat es sich zwar etwas einfach damit gemacht das Yamato genau in dem Moment in diese Richtung guckt, aber es ist wirklich nichts schwerwiegendes. Besonders im Hinblick darauf das man keine große Zeit damit verschwendet hat die Folge um den Mecha herum aufzubauen. Die Persönlichen Beziehungen der Charaktere stehen hier ganz klar im Vordergrund und der neue Mecha ist lediglich ein Teil der Episode anstelle der komplette Inhalt davon zu werden. Was mir auch sehr gefallen hat ist das am Ende der Folge weder bei Yamato noch bei Amu ein komplettes umdenken stattgefunden hat. Stattdessen haben sie einen Mittelweg gefunden, da beide Punkte in der Sichtweise des jeweils anderen Entdeckt haben die richtig waren.
Die Chemie zwischen beiden Charakteren wirkte sehr gut und nicht ganz so holprig wie die zwischen Tusk und Yamato. Wäre also schön wenn beide Charaktere noch öfter Folgen zusammen bekommen würden. Was die Auslegung der Action angeht ist auch eine ganz klare Verbesserung über die Episoden hinweg zu spüren. Anstelle alles in die letzten Minuten zu packen, hat man über die Folge hinweg immer mal wieder kleinere Actionszenen. Was die Choreographie angeht gibts eigentlich nichts zu meckern, besonders da Kämpfe im Wald wie sie hier zu finden waren, immer gut mit Tier-Sentais harmonieren. Beim Einsatz des Mecha ist man auch wieder etwas kreativer geworden. Man arbeitet gut drum herum das sich immer nur drei Cube Animals vereinen können und es wird taktischer damit umgegangen. Cube Kirin ist auch eine coole Erweiterung des Arsenals. Es ist wirkt wirklich sehr erfrischend mal neue Mecha zu bekommen die nicht direkt Teil der Kombination werden. Größtes Manko bleiben weiterhin die Deathgaliens. Sie sind immer noch sehr cool designt und funktionieren als glaubhafte Bedrohung, doch so langsam wünscht man sich doch etwas mehr Beteiligung innerhalb der eigentlichen Geschichte.


Fazit:


Man merkt von Folge zu Folge ganz klar eine Verbesserung bei Zyuohger. Es gibt immer so kleine Baustellen die nicht ganz funktionieren aber die dann bereits eine Woche später ausgebessert werden. Sei es nun wie die Charaktere untereinander agieren oder wie die Kämpfe aufgebaut sind, man hat das Gefühl das die Macher wissen was nicht so ganz funktioniert und daran auch Arbeiten. Bleibt nur zu hoffen das die doch etwas langweiligen Deathgaliens bald mehr zu tun kriegen.


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