Freitag, 19. Februar 2016

Episodenreview: Doubutsu Sentai Zyuohger Folge 01 - Aufregung im Reich der Tiere.


Vierzig Jahre ist es nun her, seit in Japan die aller erste Folge von Super Sentai ausgestrahlt wurde. Um dies zu Feiern gibt es in diesem Jahr nicht nur diverse Filme sondern auch eine neue Serie zum Jubiläum. Was die neue Staffel, Doubutsu Sentai Zyuohger, so zu bieten hat, lest ihr in unserer Review.

Yamato und der Link Cube.
Yamato Kazakiri ist ein junger Zoologe, welcher während einer Waldführung von einem mysteriösen Gebilde namens, Link Cube davon getragen wird. Kurze augenblicke findet sich Yamato in einer Parallelwelt wieder, welche unserer Erde zwar ähnlich ist, aber anstatt von Menschen wird sie von diversen Tieren beherrscht. Dort trifft Yamato auf die vier Zyuman, Leo, Sera, Tusk und Amu, welche die Wächter des Link Cube sind. Von ihnen erfährt Yamato das vor vielen Jahren ein unbekannter die Sechs Symbole der Könige gestohlen hat, was dazu geführt hat das sie den Link Cube nicht mehr nutzen konnten. Doch als Yamatos Erde plötzlich von Außerirdischen Invasoren genannt, Deathgaliens, attackiert wird, aktiviert sich der Link Cube erneut und schickt den Menschen samt der vier Zyuman auf die Erde.
Nun liegt es an diesen fünf ungleichen Kameraden die Kräfte der Tiere in sich zu nutzen um als Doubutsu Sentai Zyuohger, die Deathgaliens daran zu hindern ihr tödliches Blood Game durchzuführen und sowohl Erde als auch Zyuland vor ihnen zu beschützen.

Die Zyuman sind bereit zum Kampf!

Was einem bei Zyuohger sofort auffallen wird ist das die erste Folge ein doch sehr hohes Erzähltempo an den Tag legt. Die Episode bietet nicht sehr viel Raum um die jeweiligen Szenen atmen zu lassen und die erhaltenen Informationen sacken zu lassen. Doch das muss nicht unbedingt negativ ausfallen, als Zuschauer kann man doch sehr mit Yamato mitfühlen, welcher in eine Fremdartige Welt katapultiert wird und nicht wirklich weiß was er damit nun anfangen soll. Zyuland, die Welt der Zyuman ist wirklich schön in Szene gesetzt. Es wirkt alles sehr Fremd aber gleihczeitig auch Vertraut. Besonders hier findet sich oft das Würfel-Thema der Serie wieder.
Gerade die Gebäude zeichnen sich durch ihre auffällig Quadratische Form aus. Auch die vier Haupt-Zyuman sind sehr schön designed. Ihre Kleidung ist sehr Individuell und passt zu der Persönlichkeit des jeweiligen Charakters. Auch bei den Tiermasken hat man sich sehr viel mühe gegeben. Obwohl sie keine wirkliche Mimik zeigen können, wirken sie doch lebendig. Besonders Leo strahlt tonnenweise Persönlichkeit aus. Leider kann man das gleiche nicht von den diversen anderen Zyuman sagen die man so im Zyuland herumlaufen sieht. Besonders eine Gruppe von Pferde Zyuman mussten leider mit etwas lächerlich wirkenden Karnevalsmasken auskommen.

Der mysteröse Vogelmensch.
Etwas das Fans freuen wird denen es bei Ninninger im letzten Jahr an Story gemangelt hat ist, das Zyuohger schon recht früh die ersten Storylines einführt. Besonders was die Verbindung zwischen Yamato und einem mysteriösen Vogelmenschen angeht, welcher vielleicht etwas mit dem Diebstahl der Symbole der Könige zu tun haben könnte. Schurkenmäßig hat die erste Folge noch nicht wirklich viel zu bieten. Die Deathgaliens hängen Sentai typisch auf ihrem Raumschiff herum um kommentieren die meiste Zeit den Kampf der Zyuohger gegen ihre Soldaten. Stören tut es mich jedoch nicht wirklich, da ich nicht nur finde das die Monster dieses Jahr sehr schön anzusehen sind, sondern auch das die Deathgaliens wirklich coole Sprecher spendiert bekommen haben. Besonders wenn ihr Anführer, Genis, den Mund öffnete könnte ich stundenlang zuhören. Der Großteil der Episode bestand letztlich aus dem Kampf zwischen den Zyuohger und ihrem ersten Gegner. Mein größter Kritikpunkt hier ist das man etwas zu viel CGI für meinen Geschmack verwendet hat. Besonders da die Zyuohger schnell ihre Speziellen Fähigkeiten, das Wilde Erwachen, aktivieren und eigentlich nur noch per Stock Footage kämpfen. Obwohl dieses Gimmick recht cool inszeniert ist, wirkt es nach einer weile doch recht langweilig. Da erhoffe ich mir für die kommenden Folgen Besserung und mehr traditionelle Kampfszenen. Etwas das mich doch sehr gestört hat, ist das man schon in der ersten Folge die Mecha genutzt hat und den Robo geformt hat. Nicht weil ich Mecha nicht mag, sondern weil die doch schon recht vollgepackte Folge nur noch voller dadurch wirkt. Der Aspekt von Super Sentai der sich damit befasst die Spielzeuge zu bewerben, wird dadurch doch etwas zu auffällig für meinen Geschmack. Gleichzeitig muss ich aber sagen das man die Cube

Instinkte Erwacht!
Animals und Zyuoh King ziemlich cool in Szene gesetzt hat. Besonders da man für die Cube Animals dieses Jahr wieder viel Animatronik einsetzt und nicht auf Computer zurückgreift. Denn neben den normalen Cube Animals hat man auch jeweils eine verwandelbare Version in der Serie. Und ein verwandelbares Modell in bewegung zu Sehen gibt dem ganzen noch dieses extra Touch Authentizität. Auch Zyuoh King selbst ist ein richtig schön detaillierter Anzug geworden. Besonders dadurch das man wie auch schon bei Go-Busters unter Freiem Himmel gedreht hat und viel von unten herauf Filmt, kriegen die Kämpfe mit Zyuoh King ein schön glaubhaftes Feeling und lassen den Roboter schön gewaltig wirken. Wenn die Mecha Kämpfe im weiteren Verlauf der Serie diese Qualität halten können oder sogar noch verbessern, dann kriegt Go-Busters eine ernsthafte Konkurrenz was beste Roboter Kämpfe des Franchises angeht.

Auf in den Kampf, Cube Animal!

Fazit:

Die erste Folge von Zyuohger ist in vielerlei Hinsicht nichts besonderes. Sie bietet gewohnte Sentaikost, spaßige Charaktere und ziemlich böse Schurken. Allerdings macht sie das auch verdammt gut. Klar es gibt ein paar Punkte denen man der Episode negativ anlasten kann, doch sind die guten Seiten so stark das man leicht über das hinweg sehen kann, was nicht so gut gelaufen ist. Das schnelle Pacing, die vielen Computereffekte oder auch das man mit den Charaktere und Zyuland im allgemeinen recht wenig Zeit verbringt, fällt gar nicht mehr so stark auf wenn man sich erstmal dem ganz eigenen visuellen Stil der Serie hingegeben hat. 
Mit so einer doch recht soliden Pilotfolge freut man sich doch gleich drei mal darauf, was einem das nächste Jahr so alles zu bieten hat.

Die Deathgaliens verfolgen das Geschehen.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen