Mittwoch, 16. September 2015

Suzu in Japan- Bandai Hauptquartier und Kamen Rider The Diner

Suzu in Japan- Bandai-Hauptquartier und Kamen Rider The Diner

Hallo ihr Lieben- lange nichts mehr von mir hören lassen. Seit zwei Tagen bin ich in Japan, wo ich ab jetzt ein ganzes Jahr verbringe- eine gute Gelegenheit um ein bisschen Toku-Sightseeing zu machen und mich als Außenreporterin zu betätigen! Derzeit bin ich in Tokyo und habe heute das Bandai-Hauptquartier in Asakusa und Kamen Rider The Diner in Ikebukuro besucht...



Ich kann tote Rider sehen...!
Super Hero Time Wonderland
Da mein Hotel zufällig im gleichen Viertel ist, wie das Bandai Hauptquartier, führte mich meine morgige Erkundungstour heute direkt dorthin. Begrüßt wird man erst einmal von einem fröhlich winkenden Tamagotchi, doch dahinter sieht man schon einige Objekte der Begierde- derzeit wird im Schaufenster an der Straßenseite des Gebäudes nämlich kräftig der neue Kamen Rider, Ghost,
Ein Herz für Gaijin- auch amerikanischen und indonesischen Serien widmet Bandai Vitrinen
beworben. Neben den RPG-Toys wie Driver und Waffen sowie den üblichen Figuren gab es auch Gebrauchsgegenstände wie Zanhbürsten oder Süßigkeiten- natürlich auch das legendäre Kamen Rider Gummi (das ich bisher noch nicht probieren konnte). Das Gebäude hat im Erdgeschoss Glaswände, hinter denen jede Menge weitere Vitrinen stehen. Bewundern konnte man von der Straße aus also auch das Merchandise zu Shuriken Sentai Ninninger und Ultraman X und hinter den Ghost-Sachen konnte man auch noch einiges zu Drive entdecken, was man aber nur von der Innenseite bewundern konnte. Aber auch für ausländische Tokus stellte Bandai fleißig aus- eine ganze Vitrine war Power Rangers Dino Charge und Bima Satria Garuda gewidmet.

An der Straße selbst standen einige Statuen der Bandai-Charaktere und neben Pacman und Doraemon

Standhaft!
Semaru Shocker...
durften natürlich auch Ultraman und Kamen Rider Ichigo als Toku-Urgestein nicht fehlen.
 Nachdem ich also das Gebäude ausgiebig angesehen und ein Selfie mit Ichigo gemacht hatte, bin ich nach Shinjuku gefahren (Merchandise kaufen) und dann nach Shibuya- dort hatte ich gehofft, noch das Glück zu haben, die Summer Movies zu Drive und Ninninger zu sehen- leider vergebens. Bin doch ein paar Tage zu spät dafür, also heißt es geduldig auf die DVDs warten. Shoganai- da kann man nichts machen.






Ziemlich edel.



Der Thron steht für Fotos zur Verfügung!
Kostümchen gab es auch...
Dafür lief es dann in Ikebukuro nachdem ich endlich mal den Weg gefunden hatte richtig gut- mein Abendessen gab es bei Kamen Rider The Diner! Als ich das Restaurant, das übrigens im vierten Stock des Gebäudes liegt, betrat, lief direkt Round Zero, das erste Opening von Kamen Rider Blade- meiner Lieblingsstaffel, gefolgt vom zweiten Intro, Elements. Der Kellner hat mir zwar direkt eine englische Karte gegeben, schien aber recht froh, dass er mit mir Japanisch sprechen konnte. Jedenfalls tat er auf meine positive Antwort auch eben nur das. Ich wurde dann an einen Bar-Ähnlichen Tisch geführt, von dem aus man direkt auf die Statuen von Ichigo und Nigo sowie den legendären Shocker-Thron schauen konnte. Eigentlich hätte ich aber einen Drehstul gebraucht, denn es gab in allen Ecken tolle Deko. Auf dem Tisch vor mir war eine Vitrine mit dem Gashapon-Figürchen, die man sich auf den Kopfhöreranschluss des Handys stecken kann- so einen hätte ich auch schon selbst besessen, wenn ich am Abend zuvor nicht zu müde für den Gashapon-Automaten in Akihabara gewesen wäre. Heute hatte ich es aber raus und konnte das dort auch direkt testen. Natürlich konnte man dort für kleines Geld kleine Rider-Toys aus dem Automaten ziehen. Die S.H. Figuarts wurden nur ausgestellt, das aber zahlreich. Es gab außerdem auch eine ganze Ecke mit Sofubis- und zwar ALLE! Combos von OOO. Sofubis konnte man, neben Drivern, Waffen und Restaurant-Goods übrigens auch käuflich dort erwerben.


Kamen Rider Club was here!

Ich beschloss aber, mein Geld für heute vorwiegend für Essen zu nutzen. Um zu bestellen musste man jedes mal auf einem kleinen Zettel das gewünschte Gericht ankreuzen und dem Kellner diesen geben (wenn man rüberschaute war er meist direkt da). Die Wartezeit konnte man sich mit den dortigen Bildschirmen und der Musik vertreiben. Neben den Gashapon-Automaten lief Let's Go Kamen Riders und auf den anderen Bildschirmen wurden Promo-Clips und Openings gezeigt. Die Musik war natürlich ausschließlich aus der Serie. Vor allem das aktuelle Cover-Album der Rider Chips wurde oft gespielt.
Half-boiled Cocktail.
Dass das Essen fertig ist erkennt man übrigens am Klang- wenn ein Gericht fertig ist, wird der dazu passende Soundeffekt eingespielt. Der Kellner sagt dann auch noch einige passende Zeilen, wenn er es überreicht. Das war schon ziemlich cool.
Das Essen selbst hat sehr gut geschmeckt und war preislich auch im Rahmen. Zuerst habe ich auf den gestrigen Geburtstag von unserem E1Convoy erstmal den LunaTrigger Double Orange getrunken- die Getränke sind alle Cocktails, es gibt sowohl welche mit als auch ohne Alkohol. LunaTrigger besteht aus Blue Curaçao und Orangensaft, garniert mit einer Orangenhälfte und einer Pistole aus gefrorenem Gelee.

Gut, dass sie nicht JAQK geschrieben haben- falsche Serie!
Als Hauptgang (der aber irgendwie erst nach dem Dessert kam) gönnte ich mir den Royal Steak Flush- ein Steak passend zum 10-Jährigen Jubiläum von Kamen Rider Blade. Weeeiiii! Über den Sound dazu amüsierte ich mich übrigens prächtig- neben dem King Form Soundeffekt wurden das Kenzaki-typische Weeeiiii! und einige bekannte Zitate (Tachibana-san, naze miterun desu?!) abgespielt. Zufällig lief gerade Round Zero in der Rider-Chips-Version.

Start your Kalorienbombe!
Mein Nachtisch war thematisch recht frisch: Der Drive Driver Fuwa Fuwa Cake war dem Namen entsprechend fluffig und eine ziemliche Sahne-Bombe. Das Logo und Belts Gesicht auf dem Kuchen sind übrigens aus weißer Schoki :)
Otsukare!

Zum Abschluss gab es noch einmal etwas aus Drive. Da Mach einer meiner Favoriten im Franchise ist, musste das Mach Milk-Water einfach sein, serviert natürlich zu Gous Catchphrase.
Beim Bezahlen gab es zu jedem Essen, was man zu sich genommen hatte noch ein Kärtchen mit dem passenden Staffel-Logo. Ein schönes Souvenir. 







Auf dem Rückweg nahm ich dieses Mal nicht die Treppe, sondern den Aufzug- auf dem Weg dorthin hingen Autogramme der Rider-Darsteller, die dort mal zu Gast waren an der Wand. Schade eigentlich, dass sich heute keiner dorthin verirrt hatte. Bei den Aufzügen gab es noch zwei weitere Vitrinen, eine mit Drive Figuarts und eine mit OOO-Merchandise inmitten dessen ein Foto von Shu Watanabe aka Eiji auf dem Shocker-Thron platziert war.
Insgesamt hat sich der Trip nach Ikebukuro sehr gelohnt und ich werde versuchen, so bald wie möglich noch einmal hinzufahren. 

Bitte beten Sie hier zum heiligen Tatoba.

Wer für seinen nächsten Trip nach Tokyo dieses Erlebnis auch mitnehmen will, kann sich das Menü schonmal unter http://www.paselabo.tv/rider/menu.html ansehen. Auf dem Twitter-Account des Restaurants, @RiderDiner, seht ihr außerdem täglich Öffnungszeiten, neue Menüs und die aktuellen Ausstellungsstücke.


Fast übersehen- das Schild, das zum Glück führt.
Ein kleiner Tipp um auch wirklich hinzufinden: Die Ikebukuro Sation ist ziemlich groß, deshalb sollte man den passenden Ausgang nehmen. Am einfachsten geht es am Nordausgang. Wenn ihr rauskommt müsst ihr euch einmal nach links drehen und dann die Straße runter gehen, wo ihr rechts an einem KFC und einem Family Mart vorbeikommt. Danach befindet sich ebenfalls auf der rechten Seite ein Schild. Betretet das Gebäude links- an der Rezeption könnt ihr dann sagen, wo ihr hin wollt und man wird euch dann zur Treppe oder zum Aufzug schicken. Im vierten Stock erkennt man das Restaurant von der Treppe aus schon direkt an der Musik.







Das war mein erstes Toku-Abenteuer in Japan und ich hoffe, dass bald weitere folgen werden.
Bis dahin: Mata kondou!


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