Dienstag, 8. September 2015

Episodenreview: Ninninger Shinobi 28

Episodenreview:  

Ninninger Shinobi 28- Mit Vollgas! Die Kibaoni Ninja-Truppe

 

Nach etwa einem halben Jahr mit den Schülern des Last Ninja geht es anscheinend jetzt endlich in die heiße Phase der Show. Nach den fünf Sommerfolgen, in denen unter anderem Kinji Rache für seine Familie nehmen durfte, stellen sich den Helden nun immer größere Herausforderungen und Kyuemon stellt sich als ein gefährlicherer Gegner heraus, als bisher angenommen.

Spoilerwarnung: Diese Review enthält Passagen, die sich auf die konkrete Folge und bisherige Ereignisse in der Serie beziehen können. Es ist daher empfehlenswert, sich vorher die Episode selbst anzusehen. 




Kyuemon und der erste Schüler der Izayoi-Schule, Ninja Hayabusa

Inhalt der Folge:

Die Ninninger treffen auf den jungen Hiroshi, der neu in die Nachbarstadt gezogen ist. Als er sein Lunchpaket für den Kindergarten an der Bushaltestelle vergisst, wollen Takaharu und Kasumi es ihm bringen, müssen jedoch feststellen, dass der Kindergarten von einer für Erwachsene undurchdringlichen Barriere umgeben ist. Diese wurde von Ninja Hayabusa erschaffen, der sich als Schüler von Izayoi Kyuemon vorstellt. 
Die Ninninger infiltrieren den Kindergarten
Um die Kindergartenkinder zu retten, verwandeln sich die Ninninger mit Yakumos Magie in Spielzeuge, wodurch sie die Barriere durchqueren können. Fuuka und Nagi können die Kinder in einen Bus locken und sie so vom Gelände bringen, doch Hayabusa erscheint erneut und eröffnet ihnen, dass dies von Anfang an sein Plan war, denn der Bus lässt sich nicht stoppen.


Durch einen glücklichen Zufall befindet sich jedoch auch Takaharu im Bus. Mithilfe von Yakumo und Kasumi, die Hayabusa ein Geständnis entlocken, kann er den Shuriken, der das Gaspedal am Boden hielt entfernen und die Kinder retten. Zwar ist Takaharu nun selbst nicht mehr zu stoppen, doch durch den Zusammenprall mit Hayabusa wird der Shuriken an seinen Besitzer zurückgegeben und nun ist es der Ninja der Izayoi-Schule, der
zum Rennen gezwungen ist.
Den Ninningern gelingt es, besiegen, doch Izayoi eröffnet ihnen, das dies erst der Anfang war. Nachdem sie Hayabusa endgültig den Gar ausgemacht haben, erfahren sie von ihrem Großvater, dass sich Izayoi fremder Nintality bedient um ihre Schüler zu stärken...


Review:

 Shinobi 28 bleibt dem üblich schrägen Humor der Serie treu und setzt auf viel Comedy, aber auch die typischen, dynamischen Actionszenen, was die Folge insgesamt recht unterhaltsam macht. Anders als in den Folgen der letzten Wochen bekommt man dieses mal aber endlich das Gefühl, dass es langsam um etwas geht, auch wenn das nicht in jedem einzelnen Moment zu spüren ist. Leider schleppt sich die Episode in einigen Teilen etwas, weil der Spannungsaufbau, den das Konzept hinter Hayabusas Plan hergeben würde, nicht ganz so sauber umgesetzt wird. Auch wenn der Kindergarten von der Außenwelt abgeschnitten ist, hat man leider nie das Gefühl, dass irgendeine Bedrohung besteht und auch die Szene mit dem Bus hätte man vielleicht etwas dramatischer gestalten können.

Die Rahmenhandlung dagegen macht sich extrem gut: Die Einführung der rivalisierenden Ninja-Schule unter Führung Kyuemons ist definitiv interessant und erinnert nach langem wieder daran, dass Kyuemon, anders als die anderen Lakaien Kibaonis, selbst ein Ninja ist. Durch die Eröffnung, dass sie sich an der von Tsumuji gestohlenen Nintality bedient, scheint sich langsam das Puzzle um den Fuchsdämon zusammenzusetzen. Positiv fällt hier vor allem auf, dass noch einmal auf Tsumujis Relevanz für den Plot hingewiesen wird, was zu Spekulationen um seine Person und seine Kräfte anregt. Insgesamt zeigt sich die Folge recht vielversprechend, was den weiteren Verlauf der Serie angeht, ohne dabei den Spaßfaktor von Ninninger ganz zu vernachlässigen.

Rennen statt Posen- Roll Call to go
Ein absolutes Highlight der Folge was die Choreographie angeht war übrigens dieses Mal der Roll Call. Dadurch, dass die Ninninger dabei an Hayabusa vorbeiliefen, hatte das ganze eine besondere Dynamik, die das ganze unheimlich spannend anzusehen machte. In Zukunft gerne weiterhin mehr Innovation zu den altbewährten Posen!






Fazit:

Insgesamt war Shinobi 28 eine recht solide Episode. Gegner der Serie wird sie zwar nicht umstimmen, aber sie gehört definitiv zu den guten Folgen der Serie, auch wenn einige Teile noch besser hätten ausgeführt werden können. Was den Gesamtplot der Serie angeht, so bringt diese Folge aber wirklich neuen Schwung mit und es bleibt zu hoffen, dass die Serie das Tempo ab jetzt noch weiter anzieht und noch mehr Spannung aufbaut.


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